Hybride Arbeit gegen Mitarbeiter-Burnout

Eine Studie zeigt, dass 76 % der Arbeitnehmer manchmal und 28 % „sehr oft“ oder „immer“ unter Mitarbeiter-Burnout leiden. Was es mit dem Mitarbeiter-Burnout auf sich hat und wie dieser vermieden werden kann, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist Mitarbeiter-Burnout?

Unter Mitarbeiter-Burnout wird die arbeitsbedingte, kontinuierliche Verursachung von Stress und Überlastung eines Mitarbeiters bezeichnet, welche kurz-, mittel- oder langfristig zu extremen und krankheitsbedingten Erschöpfungszuständen bei diesem führen können. Die Entwicklung hin zum Erschöpfungszustand wird dabei maßgeblich gefördert, in dem die anhaltende „Überleistungssituation“ für den Mitarbeiter nicht erkannt, aufgelöst oder verändert wird. Laut einer Studie von Gallup sind 76 % aller Arbeitnehmer im Laufe Ihres Arbeitslebens von einem Mitarbeiter-Burnout betroffen.

„Arbeit darf nicht krankmachen“

Dabei gilt für Arbeitgeber in Deutschland die gesetzliche Fürsorgepflicht, welche diese im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes dazu verpflichtet, Leben und Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen. Denn Arbeit darf nicht krankmachen. Während das Arbeitsschutzgesetz bis 2014 hauptsächlich auf den Schutz vor körperlichen Belastungen abzielte, so wurde das Gesetz umfänglich und explizit um psychische Einflussfaktoren erweitert. Ausschlaggebend dafür war, dass psychische Belastungen und Erkrankungen durch die Arbeit in den letzten 15 Jahren zehnmal häufiger vorkamen als in den Jahren davor.

Der Schutz der Psyche des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber ist also gesetzlich verpflichtend – und wurde durch die Pandemie vor gänzlich neue Herausforderung gesetzt. Während viele Betriebe in Rekordzeit für gute und umfangreiche Konzepte zum
Schutz vor einer Ansteckung gesorgt haben, blieb das Bewusstsein für die
höhere psychische Belastung am Arbeitsplatz (im Büro sowie im
Homeoffice) meistens auf der Strecke.

Herausforderung: Arbeitsplatz

Gerade Eltern werden davon ein Lied singen können, wie durch Homeschooling, die Grenzen am Homeoffice-Arbeitsplatz zwischen Privaten und Beruflichen verschmelzen können. Dafür sorgte auch die Vereinheitlichung von Arbeitsplatz und zu Hause. Zusätzlich sorgen mangelhafte Ausstattungen oder fehlerhafte technische Voraussetzungen für einen Mehraufwand, um dieselbe Arbeitsleistung erzielen zu können. Meetings, die bisher persönlich vor Ort stattfanden, werden in ermüdenden Videokonferenzen transformiert und
der fehlende Kontakt zu KollegInnen und Vorgesetzten erschwert die
Abstimmungsprozesse und reduziert die emotionale Unterstützung*.

Flexible Arbeitsmodelle als Lösungsansatz

Neben vielen, neuen Herausforderung an den „Heim-Arbeitsplatz“, entdecken viele
Arbeitnehmer, die bisher nicht die Möglichkeit hatten, von zu Hause aus
zu arbeiten, allerdings auch die vielen Vorteile des Homeoffice und möchten diese zukünftig nicht mehr missen.

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Diese Erfahrungen sind nicht zuletzt auch für das erheblich gestiegene, breite Interesse an Themen wie Hybrid Work und New Work, verantwortlich. Der Kompromiss aus Homeoffice, als auch die Arbeit im Büro, bieten vielen Arbeitnehmern enorme Vorteile in der
Gestaltung Ihres Alltags und entkomplizieren viele Tätigkeiten im Arbeits- als auch Privatleben. Die Vorteile beider Arbeitsmodelle lassen sich über hybride Arbeitsmodelle vereinen, während die Nachteile dabei deutlich weniger stattfinden.
Mitarbeiter, die in der Vor-Corona-Zeit noch starren Arbeitsmodellen unterlegen waren, möchten nahezu ausnahmslos zukünftig hybrid arbeiten können. Das unterstreicht auch eine durch uns durchgeführte Umfrage, bei der 100 % aller Befragten ein „Hybrides Arbeitsmodell“ als Ihre favorisierte Lösung gewählt haben.
Die gewonnene Flexibilität wurde von den Befragten, als wichtig herausgestellt und wurde als spürbarer, positiver Einfluss auf die eigene Psyche bewertet.

So gelingt der Umstieg auf das hybride Arbeitsmodell

Es ist von großer Bedeutung, den Mitarbeiter*innen die Flexibilität und vor allem die Freiheit zu geben, an die sie sich während der Pandemie gewöhnt haben, aber gleichzeitig auch die notwendige Stabilität für ein sicheres Büro zu bieten. Doch der Umstieg wird für viele Arbeitgeber und -nehmer zu einer Herausforderung.

Um diesen Umstieg so einfach wie möglich zu gestalten, gibt es diverse Workspace-Anwendungen. Zu diesen gehört auch DEIN RAUM. Die Desk Sharing Lösung bietet die Möglichkeit, die Anwesenheit im Büro zu verwalten, Arbeitsplätze nach Belieben zu buchen, zu sehen, welche Arbeitskollegen zu welcher Zeit im Büro sind und viele weitere Funktionen, die Unternehmen dabei unterstützen, eine angenehme Atmosphäre für Mitarbeitende durch ein hybrides Arbeitsmodell zu schaffen.

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