New work macht es möglich: Mobiles arbeiten aus spanien

Mobiles Arbeiten, ein Teil von New Work und ein stetig wachsender Trend. Hierzu haben wir unseren Geschäftsführer der PiAL Consult GmbH, Johannes Keplinger, ein paar Fragen gestellt.

Hallo Johannes, magst du dich kurz vorstellen?

„Ich bin Johannes Keplinger, 58 Jahre alt, geboren in Wien, verheiratet und habe einen Hund. Ich wohne in Tornesch also im Speckgürtel von Hamburg. Aktuell wohne ich in der Nähe von Alicante, um den nasskalten Winter im Norden zu entfliehen.“

Wie kommt es, dass du nach Alicante gefahren bist und dort bis zum März 2023 bleiben wirst?

„Meine Frau und ich haben das 2019 einmal gemacht. Da waren wir sechs Wochen, von Anfang Februar bis Mitte März in Katalonien und haben von dort aus im Wohnmobil gearbeitet. Das Wetter war super, wir konnten abends am Strand spazieren gehen und da die Stellplätze WLAN hatten, ließ sich das Ganze super mit der Arbeit verknüpfen. Zurück in Hamburg bei Kälte, Wind und Regen, kam uns die Idee, dieses Jahr von Ende Oktober bis Ende Februar wieder von Spanien aus zu arbeiten.
Wir haben uns ein Haus gemietet, da über diese lange Zeit das Arbeiten mit etwas mehr Platz sehr viel angenehmer ist. Das Wichtigste an der Wohnung, die wir jetzt haben, war meiner Frau der Blick auf das Meer. In der Nähe von Alicante sind wir wegen des Flughafens, falls es zu Kundenbesuchen kommt. Ich war letzte Woche in der Schweiz bei einem Kunden vor Ort. Da muss die Verbindung auch passen.“

Wie stehst Du persönlich zum Megatrend New Work und der Remote-Kultur?

„Es wird immer wieder nachgefragt. Wir merken das auch bei den Bewerbungen.
Remote-Work war schon immer ein Teil der PiAL-Kultur. Bei unseren Kunden hat sich das aber erst mit Beginn von Corona immer mehr etabliert.“

Hat sich in den letzten Jahren trotzdem etwas für Dich verändert?

„Grundsätzlich hat Corona bei unseren Kunden sehr viel verändert. In der Versicherungsbranche ist es so, dass vor Corona sehr viele Kunden darauf Wert gelegt haben, dass man auch vor Ort gearbeitet hat.
Ich war selbst lange Jahre in der Beratung und habe lange Zeit auch Fünf-Tage-Wochen vor Ort beim Kunden gemacht. Das heißt montagmorgens zum Kunden geflogen, freitagabends dann wieder nach Hause. Auch bei der PiAL haben wir bei vielen Kunden vor Ort gearbeitet, allerdings maximal 4 Tage die Woche.

Kurz vor Beginn der Pandemie ist ein Projekt in Köln gestartet. Dort waren wir auf Kundenwunsch, um die Teambildung zu stärken vor Ort. Nach sechs Monaten kam der erste Lockdown und es war vorbei mit dem Reisen.

Bei einem großen Projekt, welches zweieinhalb Jahre geht und bei dem sich die komplette Bestandsverwaltung des Kunden verändert, macht man sich natürlich schon Sorgen. Der Kunde war ebenfalls nicht vorbereitet und musste viele MitarbeiterInnen ins Homeoffice schicken. Zum Glück haben wir die Transformation aber schnell umgesetzt und alles hat wunderbar funktioniert. Auch die Kunden sind zu der Zeit schnell mitgezogen und haben natürlich auch erkannt, dass es einen Kostenvorteil hat, wenn remote gearbeitet wird. Das heißt, es fallen keine Reisekosten an, es macht Projekte schlanker und man kann auch kurzfristig per Teams Termine vereinbaren, um sich abzustimmen.

Anders wiederum merke ich auch, dass die Kundennähe darunter leidet. Der persönliche Kundenkontakt ist sehr wichtig. Man muss hier tatsächlich einen gesunden Mittelweg finden.“

Gibt es noch mehr Herausforderungen, die das mobile Arbeiten mit sich bringt?

„Ich denke, es erfordert eine gewisse Disziplin und Planung, die man entsprechend einhalten muss. Das heißt, dass der Wecker genauso gestellt wird wie zu Hause. Außerdem sollte man frühzeitig Termine einplanen, wo man auch im Office ist. Wenn ich das noch mal mache, will ich mindestens eine Woche im Monat dann auch in Hamburg im Office sein, um die Kolleginnen und Kollegen wiederzusehen, weil mir das sehr wichtig ist.

Man sollte auch prüfen, ob vor Ort eine stabile Internetverbindung vorhanden ist.
Wie so oft, ist die richtige Kommunikation essenziell, damit die Kolleginnen und Kollegen auch Bescheid wissen, wo man ist. Ich habe das letztens auch schon mit Sebastian besprochen. Es wäre cool, wenn wir in DEIN RAUM noch eine Funktion hätten, in der man den Arbeitsort eintragen kann.“

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Gibt es etwas, was du anderen Geschäftsführern oder vielleicht auch generell Personen mit an die Hand geben kannst, die jetzt vor der Entscheidung stehen, ein flexibles Arbeitsmodell bei sich im Unternehmen einzuführen? 

„Also ich denke, in den Branchen, für die mobiles Arbeiten möglich ist, ist das in großen Teilen schon gut umgesetzt. Und die Leiter dieser Branchen und Unternehmen haben sicherlich begriffen, dass sie das machen müssen.

Was ich nicht verstehen kann, sind spezielle Modelle, bei denen zum Beispiel nur zwei Tage Homeoffice in der Woche erlaubt sind. Ich würde das eher situativ machen. Es ist wichtig, dass man darauf achtet, sowohl auf die Bedürfnisse in den einzelnen Projekten als auch auf die einzelnen Wünsche und Bedürfnisse der Kolleginnen und Kollegen einzugehen.“

Die PiAL Consult GmbH beschäftigt sich seit längerer Zeit mit dem Megatrend New Work und Mobiles Arbeiten. Dabei spielt die Mitarbeiterzufriedenheit eine große und wichtige Rolle. Durch das Ermöglichen von hybrider bzw. mobiler Arbeit wird die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert, denn die Mitarbeitenden können freier und selbstbestimmter Arbeiten. Verwalten und unterstützen kann man den Prozess dieser Arbeitsmodelle mit einer Desk Sharing Software bzw. Büroverwaltungssoftware, wie DEIN RAUM.   

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